Küssen verboten! Einige der leuchtend bunten Frösche in der Ausstellung "Farbige Hüpfer" sind nämlich giftig. Doch auch wenn sich keiner von ihnen als verwunschener Prinz entpuppt, ist Magie im Spiel: Die springlebendigen Stars dieser Ausstellung verzaubern die Besucher schon nach wenigen Augenblicken. Weit über 100 muntere Hüpfer – vom einheimischen „Froschkönig“, dem Laubfrosch, bis zu leuchtend bunten, tropischen Exoten – entführen Sie in die geheimnisvolle Welt der Amphibien, der Grenzgänger zwischen Land und Wasser.
Zu bestaunen sind Rekordhalter wie die fussballgroße Aga-Riesenkröte oder der „Goldene Pfeilgiftfrosch“, der giftigste aller bis heute bekannten Frösche. Mit den giftigen Absonderungen des quietschgelben Tieres präparierten die brasilianischen Ureinwohner die Pfeile ihrer Jagdwaffen, der Blasrohre. Die mehr als 20 Terrarien und Aqua-Terrarien beherbergen mehr als 30 verschiedene Amphibienarten, darunter so kuriose Gesellen wie den Tomatenfrosch. Er zählt zu den wenigen Froscharten, die Zähne haben.
Die lustigen Hüpfer erobern die Herzen des Publikums im Sturm, vor allem, weil die Besucher harmlose Exemplare auch einmal in die Hand nehmen und auf Wunsch vielleicht sogar küssen dürfen..